Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES)arbeitet weltweit für die Stärkung der Demokratie im Sinne der Sozialen Demokratie. Eine Soziale Demokratie ermöglicht allen Menschen Teilhabe und freie Persönlichkeitsentwicklung, schafft die hierfür notwendigen materiellen Voraussetzungen schafft und sichert den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Unsere 8 Wirkungsbereiche
Für unsere Demokratiearbeit haben wir acht strategische Wirkungsdimensionen definiert, die in ihrer Verschränkung und ihrem Zusammenspiel dazu beitragen sollen, unser Demokratieverständnis mit Leben zu füllen. Diese Grafik veranschaulicht die Wirkungsdimensionen der FES-Demokratiearbeit und unterlegt sie mit Projektbeispielen aus unserer Arbeit in Deutschland und weltweit.
Die dargestellten Projekte bilden nicht die Gesamtheit unserer Arbeit ab, sondern stehen beispielhaft für die vielfältigen Aktivitäten in den einzelnen Wirkungsdimensionen.
Einen ausführlichen Überblick über die gesamte Arbeit der Friedrich-Ebert-Stiftung finden Sie auf www.fes.de.
Offensiv bedroht wird die Demokratie aktuell vor allem von Rechtsaußen durch Rechtsextremismus, Rechtspopulismus, Autokratisierung und Angriffe auf die Rechtstaatlichkeit. Es gilt, die zugrundeliegenden Denkmuster und Strategien sowie das Gefährdungspotenzial für die Demokratie zu erkennen, Gegenstrategien zu entwickeln und diejenigen zu stärken, die sich den Bedrohungen entgegenstellen.
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Die soziale Demokratie lebt von den Menschen, die sich in ihr und für sie engagieren. Eine starke demokratische Zivilgesellschaft, politisches Engagement und eine gelebte demokratische Kultur in allen Bereichen der Gesellschaft sind das Fundament des demokratischen Systems. Hierauf zielt die personenzentrierte Demokratieförderung der FES.
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Sozialdemokratische Parteien und Gewerkschaften sind tragende Säulen unseres Demokratieverständnisses – als zentrale Orte der Willensbildung an der Schnittstelle zwischen Staat und Gesellschaft und als Garant für eine demokratische Gestaltung der Arbeitswelt. Sie zu stärken, heißt die Demokratie zu stärken. Daneben gilt es ,Allianzen mit neuen progressiven Akteur_innen und Demokratiebewegungen aufzubauen. Nur in einem breiten Bündnis wird es gelingen, die großen Herausforderungen demokratisch und sozial gerecht zu lösen und Rechtspopulismus und Autokratisierung Einhalt zu gebieten.
Neben der Stärkung traditioneller Partner_innen der Sozialen Demokratie gilt es, neue Allianzen mit neuen progressiven Akteur_innen und Demokratiebewegungen aufzubauen. Nur in einem breiten Bündnis wird es gelingen, die großen Transformationsherausforderungen demokratisch und sozial gerecht zu lösen und Rechtspopulismus und Autokratisierung Einhalt zu gebieten.
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Demokratie ist mehr als funktionierende Institutionen, sie braucht ein soziales Fundament. In der Auseinandersetzung mit anderen Demokratiekonzepten gilt es für die FES, die Argumente und Politikansätze für eine sozial ausgestaltete Demokratie überzeugend und stark zu machen. Nicht zuletzt aus der langen Geschichte der Sozialen Demokratie ziehen wir die Überzeugung, dass Demokratie und Gerechtigkeit sich gegenseitig bedingen.
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Demokratien sind aktuell von vielen Seiten herausgefordert. Wer die Demokratie stärken und verteidigen will, muss zunächst die Herausforderungen und Gefahren verstehen. Eine fundierte Analyse ist Voraussetzung für die Entwicklung von demokratiepolitischen Innovationen und Handlungsempfehlungen im Sinne einer sozialen Demokratie.
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Der demokratische Diskurs steht zunehmend unter Druck. Angetrieben durch die Funktionslogik der Sozialen Medien und die gezielte Manipulation rechtspopulistischer Akteur_innen gefährden gezielte Falschmeldungen, Hass und Hetze, Verschwörungserzählungen und in sich geschlossene Filterblasen den demokratischen öffentlichen Raum. Die Medienlandschaft verändert sich, das Vertrauen in klassische Medien und ihre einordnende Funktion sinkt. Hier gilt es, demokratische Räume für öffentlichen Diskurs zu verteidigen, Menschen für Manipulationen zu sensibilisieren und die demokratische Funktion von Medien und Journalismus zu stärken.
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Nur eine geschlechtergerechte Demokratie, die auf ausgewogene Repräsentation und Teilhabe der Geschlechter setzt, gegen Ungleichbehandlungen in allen Bereichen des Lebens vorgeht und eine feministische politische Kultur lebt, ist eine wirkliche Demokratie.
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Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, sondern sehr voraussetzungsreich. Demokratisches Handeln muss gelernt werden, der Wert der Demokratie muss erlebbar sein – gerade in Zeiten, in denen Desinformation und Polarisierung zunehmen und das Vertrauen in demokratische Prozesse sinkt. Es braucht Räume für demokratischen Austausch und Mitsprache, jenseits von Herkunft, Bildung und sozialem Status.
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Bild: FES
This serious game’s mission is to advance civic literacy and involve young people around the world in becoming informed, engaged, inspired and responsible local and global citizens. As a potent tool for engaging and educating youth, 2121 can serve as a cornerstone in training programs for regional and international organisations. Tailored lessons and manuals can be designed to facilitate seamless integration of the game into educational initiatives, further solidifying its role as a catalyst for fostering active citizenship and shaping the leaders of tomorrow.
Bild: FES
„Digitales Lernen – DER BLOG“ liefert Inspiration und unterstützt bei der Umsetzung und Konzeption von digitalen Formaten der politischen Bildung. Wir rüsten dich mit spannenden Einblicken in die Welt der digitalen politischen Bildung und mit dem nötigen Fachwissen aus, damit dein digitales Projekt garantiert gelingt.
Bild: FES / DIE.PROJEKTOREN
Klar in der Sprache und fundiert in der Analyse eröffnen die Lesebücher der Akademie für Soziale Demokratie eine solide Einführung in die Grundfragen der Sozialen Demokratie in den großen Themenbereichen wie Europa, Wirtschaft oder Integration. Sie sind digital verfügbar und wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.
Bild: Egresadas y egresados de Agentes de Cambio de América Central. De: FES América Central
Das Projekt„Agentes de Cambio” bietet politische Bildung für junge Menschen in Zentralamerika an, die sich politisch oder sozial engagieren. Mit dem Programm möchten wir junge Führungspersönlichkeiten in ihrer Region in ihrer politischen Wirksamkeit stärken.
Bild: FES-Titelbild, Rechteinhaber nicht ermittelbar/AdsD, 6/FOTB000757
Prof. Dr. Marc Buggeln geht in seiner wissenschaftlichen Publikation der Frage nach, ob Steuern und Demokratie zusammenhängen, bzw. in welchem Verhältnis sie stehen. Die historische Analyse befasst sich dabei auch mit sozialer Ungleichheit und Umverteilung.
Bild: FES, Titelbild Planspiel Kommunalpolitik
Schülerinnen und Schülern werden zu Ratsmitgliedern; sie erleben wie ein Parlament funktioniert, Sitzungen ablaufen und sie selbst aktiv werden können. Das Planspiel Kommunalpolitik ist ein fester Bestandteil unserer Arbeit an allen Standorten in Deutschland. Es macht Politik spannend und greifbar.
Bild: FES Mali
Sicherheit, gute Regierungsführung, die politische Situation und die Zukunft Malis stehen im Zentrum des Mali-Mètre. Die Bevölkerungsbefragung wird seit 2012 in allen lokalen Sprachen durchgeführt und zeigt politische Prioritäten, Trends oder Herausforderungen im Land auf.
Bild: FES / 4S Design | Youth Study Southeast Europe
Glauben junge Menschen an die Demokratie? Vertrauen Sie ihrer Regierung und der EU? Wir haben weltweit zahlreiche Studien zu den Hoffnungen, Wünschen und Sorgen junger Menschen durchgeführt. Der Fokus liegt dabei seit 2018 auf Südosteuropa, Zentralasien, Russland, Ostmitteleuropa und dem Baltikum.
Bild: FES, Titelbild
Viele Debatten drehen sich aktuell darum, dass demokratische Institutionen und Werte unter Druck stehen – zu Recht. Vergessen wird dabei allerdings oft, dass auch soziale und ökonomische Unsicherheiten einen großen Einfluss auf die Demokratiezufriedenheit haben. Die Frage nach den Auswirkungen ökonomischer und sozialer Entwicklungen auf die Demokratie steht im Fokus unseres Projekts „Inequality & Democracy“
Bild: Picture alliance / Photoshot
Coronapandemie, Klimawandel oder Ukrainekrieg: Keine junge Generation der Nachkriegszeit hat solch verdichtete Krisenzeiten erlebt wie die jetzt 16- bis 30-Jährigen. Die gesellschaftlichen Implikationen dieser Dauerkrisenerfahrung stehen im Mittelpunkt unserer Studie „Krisenerwachen“.
Bild: FES, Titelbild
Die Demokratie in Pakistan ist ein Produkt von komplexen historisch-zeitgenössischen Faktoren. Unser Bericht „State of Democracy in Pakistan 2023“ ist eine umfassende Analyse der pakistanischen Demokratie und geht auf soziodemographische, legislative und menschenrechtliche Veränderungen ein.
Bild: United Nations by: Brook Ward Licence: CC BY-NC 2.0
Visionen entwickeln:Um die multilaterale Zusammenarbeit in schwierigen Zeiten zu stärken, müssen wir sie neu denken. Wir arbeiten für die Vision einer Wir stellen uns eine neu gestalteten multilateralen Ordnung vor, in der sich Demokratie auf nationaler und globaler Ebene gegenseitig verstärkt: mit einer reformierten, demokratischeren und gut ausgestatteten UNO im Zentrum.
Bild: FES
Wie zufrieden sind junge Menschen in Lateinamerika mit der Demokratie? Was macht ihnen Sorgen, was sind ihre Hoffnungen? Anfang 2024 wurden ca. 21.000 junge Menschen in 14 Ländern Lateinamerikas befragt. Die Ergebnisse und Schlussfolgerungen fassen unsere Jugendstudien zusammen.
Bild: FES
Aus einen Verständnis der Geschichte heraus die Demokratie der Gegenwart gestalten – hierzu leistet das Archiv der Sozialen Demokratie einen Beitrag und richtet den Fokus auf der Geschichte der Sozialdemokratie und der Arbeiter:innenbewegung.
Bild: Pellens/FES
Die Kommunen sind die Basis unserer Demokratie. Die KommunalAkademien sind ist das Qualifizierungs-, Beratungs- und Dialogangebot der Friedrich-Ebert-Stiftung für die kommunale Politik und für das bürgerschaftliche Engagement in der Kommune. Durch die Vermittlung von Fachwissen, methodischer Kompetenz und Erfahrungsaustausch stärkt sie die Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit insbesondere ehrenamtlicher Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker.
Bild: FES | nutcracker
Eine gerechte und demokratische Gesellschaft braucht einen fairen Zugang zu Bildung! Ohne Unterstützung fällt es vielen jungen Menschen schwer, sich an einer Hochschule zu behaupten und sich gleichzeitig in die Gesellschaft einzubringen. Hier leisten wir einen Beitrag. Mit unseren Programmen der finanziellen und ideellen Förderung unterstützen wir begabte und gesellschaftlich engagierte junge Menschen, vor allem diejenigen, die als erste aus ihrer Familie studieren und/oder einen Migrationshintergrund haben.
Bild: FES
Junge Menschen für Demokratie zu gewinnen und ihre demokratische Teilhabe zu stärken ist Ziel unserer Arbeit bei Jugend und Politik der Friedrich-Ebert-Stiftung. Dafür entwickeln wir innovative Angebote der politischen Jugendbildung.
Bild: FES Nigeria
Das Young African Activist Network ist ein kontinentaler Zusammenschluss junger politischer Nachwuchskräfte und Aktivist_innen – Es versammelt Teilnehmende verschiedener nationaler politischer Jugendprogramme.
Bild: Participants of the training by Sarunpat Sae-Wong / FES Thailand
Die von der FES geförderte Bildungsorganisation „Thai Civic Education (TCE) Foundation“ arbeitet als unabhängige, non-profit Stiftung daran, eine Kultur der demokratischen Bürgerschaft aufzubauen und die demokratische Bürgerbeteiligung zu stärken. Ziel ist es, staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure vernetzen.
Bild: Regional dialogue of progressive leaders | FES
Die „Eastern European Academy for Social Democracy” bringt young professionals aus Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Moldawien, Ukraine und Deutschland zusammen. Die Akademien finden jährlich statt und befassen sich mit unterschiedlichen europäischen Themen.
Bild: FES
In der kontinentalen Projektgruppe „Just City in Afrika“ erarbeiten sieben FES-Büros zusammen mit Partner_innen aus Zivilgesellschaft und Stadtbündnissen Wege hin zu gerechteren Städten mit mehr demokratischer Beteiligung– im nationalen Kontext wie auch auf regionaler und kontinentaler Ebene.
Bild: FES
The Political Management Training (PMT) is a program designed for emerging political leaders committed to shaping a more just future for Asia-Pacific. Each year, the program centers on a pressing regional issue. For 2025, the theme is sustainable urban development, reflecting the urgent need to integrate modernization with inclusive governance and political innovation in the region.
Bild: FES
Wir setzen uns für internationale Solidarität und demokratische Teilhabe in der globalen Politik ein. Die Zivilgesellschaft muss mitreden können, wenn es darum geht, Probleme zu lösen und Regeln für alle zu entwickeln.
Bild: "Bars" - Yaroslava Dokhniak
Im Jahr 1994 wurde der Menschenrechtspreis der Friedrich-Ebert-Stiftung zum ersten Mal verliehen. Er geht auf das Vermächtnis des Hamburger Ehepaares Karl und Ida Feist zurück. Der Preis wird an Einzelpersonen oder Organisationen verliehen, die sich in besonderer Weise um die Menschenrechte in verschiedenen Teilen der Welt verdient gemacht haben.
Bild: FES Pakistan
Im Rahmen der Pakistan Labour Academy (PLA) bilden wir junge Gewerkschafter: innen aus und tragen so zu einem besseren Verständnis von industriellen Beziehungen, Arbeiter_innenbeteiligung, Arbeitsrecht, erfolgreichen Arbeitsbeziehungen, sozialen Dialog und menschenwürdiger Arbeit in Pakistan bei.
Bild: Toma Partido
Die Initiative „Toma Partido“ des Referats Lateinamerika und Karibik unterstützt transformative Prozesse der politischen Linken. Das Projekt hat das Ziel, die Art und Weise wie Politik gemacht wird zu beeinflussen, die Demokratie zu stärken und Antworten auf aktuelle Fragen zu finden.
Das Projekt „Promoting Migration Governance“ mit Sitz in Tunis trägt dazu bei, den Dialog zwischen Gewerkschaften aus Herkunfts-, Transit und Aufnahmeländern in Nordafrika, Westafrika und Europa zu stärken und sich über Instrumente zum besseren Schutz von Migrant_innen auszutauschen.
Bild: jock+scott / photocase.de
Was als regelmäßiges Kaffeekränzchen begann, hat sich zu einem Zusammenschluss von in Genf ansässigen zivilgesellschaftlichen Organisationen entwickelt. Das Bündnis verfolgt das Ziel, Menschenrechtsfragen im Zusammenhang mit dem Klimawandel voranzutreiben und diese Themen in die Arbeit der in Genf ansässigen UN-Menschenrechtsgremien einzubringen.
Bild: FES/Die Projektoren
2012 verpflichteten sich die Mitgliedsstaaten der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) darauf, universelle und rechtebasierte Soziale Basisschutzsysteme (Social Protection Floors) zu etablieren. Auf Initiative der FES in Genf entstand eine verstetigte Zusammenarbeit verschiedener NGOs in diesem Bereich ebenso wie der „Social Protection Floor Index“ der FES, der Jahr für Jahr misst, inwiefern die jeweiligen Regierungen dem Versprechen des Sozialen Basisschutzes nachkommen.
Bild: Anne Lehmann/FES
Betriebliche Mitbestimmung ist ein zentraler Bestandteil der sozialen Marktwirtschaft deutscher Prägung. Eine zeitgemäße Novellierung des Betriebsverfassungsgesetzes ist jedoch angezeigt, denn immer mehr Betriebe werden nicht mitbestimmt. Dabei kann betriebliche Mitbestimmung bei der Stärkung unserer Demokratie eine wichtige Rolle spielen. Das Impulspapier basiert auf Diskussionsergebnissen des Gesprächskreises zur Weiterentwicklung der Mitbestimmung.
Bild: Michael Zellmer
Die bundesweit verfügbare Ausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“ zeigt die Gefahren auf, die vom Rechtsextremismus für Demokratie und Menschenrechte ausgehen. Sie informiert über die verschiedenen Facetten des Rechtsextremismus -von rechtsextremen Weltbildern über Organisationen bis hin zu Straftaten – und legt den Fokus auf die Stärkung von Demokratie und demokratischem Engagement.
Bild: Von FES / neues handeln
Seit 2006 geben die Mitte-Studien der Friedrich-Ebert-Stiftung Auskunft über die Verbreitung, Entwicklung und Hintergründe rechtsextremer, menschenfeindlicher und antidemokratischer Einstellungen in Deutschland. Im Krisenjahr 2023 stellt „Die distanzierte Mitte“ fest, dass Unsicherheiten und Verteilungskonflikte das Einfallstor für antidemokratische Positionen und rechtsextreme Ideologien, wie auch für zunehmende Abwertung der „Anderen“ bieten.
Bild: FES-Titelbild/pertext, Berlin
Auch Gewerkschaften stehen im Zuge des zunehmenden Rechtsrucks immer stärker unter Druck und mit ihnen Arbeitnehmer_innenrechte, ihre Legitimation und ihre effektive Interessensvertretung. Unsere Publikation „Gewerkschaft und Rechtsextremismus in Europa“ untersucht in vergleichender Perspektive diese Gefährdung für die Gewerkschaften.
Bild: FES-Titelbild/pertext, Berlin
Rechtsradikale sind in Lateinamerika erfolgreich, obwohl Migration regional keine große Rolle spielte. Die Publikation „Analsis of the Far Right in Latin America” untersucht den rasanten Aufstieg der Rechtsradikalen in der Region und den damit zusammenhängenden potenziellen Einfluss auf die Demokratie. Die Publikation ist Teil des Projekts Ultra Lab.
Bild: picture alliance / ZB / Sascha Steinach (MedienNr.: 443059249)
Rechtsextreme erzeugen durch Tabubrüche extreme Aufmerksamkeit. Unsere Publikation „Die Grenzen des Sagbaren“ setzt sich mit dieser steten Ausweitung der Debattenräume auseinander und konstatiert, dass Geschichtspolitik, wie historische Vergleiche, Forderungen und Anspielungen, geeignet sind, Tabus zu brechen.
Bild: picture alliance / dpa | Friso Gentsch
Der Rechtstaat ist unter Druck. Einerseits steigt in vielen Bereichen der Justiz die Arbeitslast. Andererseits zeigen die Entwicklungen in westlichen Partnerstaaten was auch dem Deutschen Justizsystem drohen kann, wenn populistische und extremistische Kräfte weiter an politischem Einfluss gewinnen. Das Impulspapier skizziert ein Reformprogramm für die Ausbildung des juristischen Nachwuchses, dass als Immunbooster für den Rechtstaat wirken kann.
Bild: FES / neues handeln
Das Fokusprojekt „Wer zahlt die Zeche? – Für eine gerechte Zukunft!“ hat einen Raum geschaffen, in dem alte und neue Ideen zur Finanzierung von Krisen- und Zukunftsherausforderungen (weiter-)entwickelt werden. Wir haben Vorschläge entwickelt und diskutiert, wie wir die Kosten für unser Gemeinwohl und unser Zusammenleben heute und morgen generationengerecht, nachhaltig und solidarisch verteilen können – in Deutschland ebenso wie in anderen Ländern in Europa und dem Rest der Welt.
Bild: Nueva Sociedad
Die sozialwissenschaftliche Zeitschrift „Nueva Sociedad“ wird seit 1972 herausgegeben. Sie wird von der Friedrich-Ebert-Stiftung gefördert und befasst sich regional mit der Entwicklung von Politik, Demokratie, Wirtschaft und Gesellschaft in Südamerika.
Bild: Graphic Recording von Gabriele Schlipf - momik.de - 2023
Gesucht: Zukunftsvisionen und neue linke Perspektiven für Herausforderungen unserer Zeit, ein progressiver Zukunftsentwurf für die gerechte Gesellschaft, eine zeitgemäße linke Utopie … Diesen großen Fragen jenseits der Alltagspolitik widmen wir uns in den Debatten-Formaten „Denkt. Art“ und „What’s Left?“ mit Stimmen aus Philosophie, Kultur, Kunst, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft.
Bild: IPG
Das Journal für Internationale Politik und Gesellschaft, kurz ipg-journal, versteht sich als engagierte Debattenplattform für Fragen internationaler und europäischer Politik. Wir wollen nicht nur beschreiben, sondern auch Impulse geben durch kritische Interpretationen und Bewertungen. Das Themenspektrum umfasst außen-, sicherheits-, und entwicklungspolitische Fragen ebenso wie Herausforderungen der europäischen Integration und globale Umweltfragen.
Bild: FES-Titelbild / Enrico Wagner
Das Progressive Manifest ist das Ergebnis mehrerer Konferenzen, die das EU-Büro der FES mit mehr als 60 Teilnehmenden aus ganz Europa in den Jahren 2020 und 2021 organisiert hat. Die Teilnehmenden entwickelten wichtige politische Empfehlungen zur Verbesserung der europäischen parlamentarischen und partizipativen Demokratie und zur Stärkung der Rechtsstaatlichkeit in Europa.
Bild: FES
Gesellschaft und Politik wandeln sich rasant. Die Akademie für Soziale Demokratie unterstützt Dich dabei, Deinen eigenen politischen Kompass auszurichten: Mit unseren Seminaren und Materialien erprobst Du Deine Argumentationsfähigkeit, erlangst klare Orientierung zu Grundsatzfragen in komplexen Entscheidungssituationen und entwickelst Überzeugungsfähigkeit durch fundiertes fachliches Wissen.
Bild: FES/Andrea Schmidt, Typografie-im-Kontext
Das Landesbüro der FES in Berlin beschäftigt sich in vielfältigen Formaten mit der Debatte um ein Paritätsgesetz für die deutsche Hauptstadt. Das zivilgesellschaftliche sowie überparteiliche Bündnis bringt Vertreter_innen aus der Berliner Stadt- und Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft zusammen. Die Studie „Frauen Macht Berlin!“ beleuchtet den Ist-Stand der Repräsentation von Frauen in der Berliner Politik und leitet Handlungsempfehlungen ab.
Bild: Jutta Pötter POETTER.DESIGN
Keine festen Themen, keine große Bühne für Einzelne, dafür ganz viel Raum für feministische Ideen und Vernetzung: Die Barcamps der FES ermöglichen einen offenen Austausch, die Entwicklung von Projektideen und die Netzwerkbildung. Die Teilnehmer_innen entscheiden durch ihren Input und konstruktiven Austausch über die Schwerpunktsetzung und können selbst Angebote für Workshops, Vorträge, Gesprächsrunden etc. machen.
Bild: Pertext
Das FFPPVC fördert eine feministisch-progressive Außenpolitik und betrachtet gezielt Politikfelder, die allgemein eher als genderneutral oder technokratisch angesehen werden. Das Projekt möchte konkrete Handlungsempfehlung für nationale und internationale Politiker_innen zu feministischen Perspektiven in der Außenpolitik geben.
Bild: FES MONA
Seit 1975 sieht der „World Plan for Action for the Implementation of the Objectives of International Women’s Year“ die Erarbeitung und Umsetzung von nationalen Mechanismen für mehr Geschlechtergerechtigkeit vor. Im Rahmen des Amman Principles Projekts wurden neun Prinzipien für die effektive und wirksame Umsetzung dieser Mechanismen in einer sich verändernden Welt erarbeitet und ein internationaler Dialog für mehr Geschlechtergerechtigkeit auf allen Ebenen gestartet. Das Projekt ist Teil des Programms „Political Feminism in the MENA Region“ der FES.
Bild: Dominik Ziller | DZGN
Circa 40% der globalen Arbeiterschaft sind Frauen, weswegen vor allem Gewerkschaften sie integrieren und ihre Interessen vertreten müssen. Unser Handbuch „Transformative Strategies Towards Gender Equality in Trade Unions“ vermittelt Ideen und Methoden um fehlender Gleichberechtigung in Gewerkschaften entgegenzuwirken.
Bild: FES-Ausstellung "16 Frauen – 16 Jahrzehnte. Das weibliche Gesicht der Sozialdemokratie" / Design Jaroslav Toussaint
Seit ihrer Gründung 1863 ist die Befreiung der Frau von politischer, sozialer, ökonomischer und kultureller Bevormundung ein wesentliches Ziel der Sozialdemokratie. Die FES präsentiert deswegen für jedes der vergangenen 16 Jahrzehnte eine Frau, die stellvertretend für die Geschichte und Werte der Sozialdemokratie stand und steht.
Bild: FES
Wie steht es um die Beteiligung von Frauen in der lateinamerikanischen Außenpolitik und in internationalen Organisationen? Diese interaktive Karte gibt einen Überblick und zeigt anhand einer Ampel den Stand der Geschlechterparität in verschiedenen internationalen Institutionen und Politikbereichen. Ein Beitrag zum Erfahrungs- und Wissensaustausch über feministische Außenpolitik in Lateinamerika.
Bild: FES
Feminismos ist eine länderübergreifende Untersuchung in Argentinien, Uruguay, Chile und Brasilien. Seit 2004 besteht ein regionales Netzwerk progressiver Politiker_innen mit dem Ziel, Austausch- und Unterstützungsmaßnahmen für die Implementierung gleichstellungspolitischer Politiken und die Verteidigung feministischer Anliegen bereitzustellen.
Bild: FES
Der Onlinekurs zu feministischer Steuerpolitik für Lateinamerika und die Karibik will zur Ausbildung von politisch und sozial engagierten Akteurinnen beitragen und geschlechterbezogene Ungerechtigkeiten und Versäumnisse im Steuersystem sichtbar zu machen. Er soll Engagierte und Organisationen dabei unterstützen, feministische Perspektiven in die steuerpolitische Debatte einzubringen.
Bild: FES
Das Kompetenzzentrum Geschlechtergerechtigkeit entwickelt kontinentale Arbeitsansätze zur Stärkung von Geschlechtergerechtigkeit in Politik und Gesellschaft auf dem afrikanischen Kontinent und berät und begleitet bei deren Umsetzung.
Bild: picture alliance | fStop, Malte Mueller
Die Publikation bietet einen Überblick über geschlechtsspezifische Ansätze für einen gerechten Übergang im Kontext internationaler Transformationspartnerschaften. In vier Fallstudien zu basisdemokratischen Erfahrungen mit geschlechtergerechten Übergängen werden zentrale Erkenntnisse präsentiert, die in internationale Kooperationsprogramme einfließen können.
Bild: FES, Bild Maren Stehlau
Unsere Gesellschaft benötigt qualifizierte, unabhängige, kritisch denkende Journalist_innen mit fundiertem Hintergrundwissen und ausgeprägter Professionalität. Unsere Journalist_innenakademie bietet Einblicke in die Branche, Informationen zum Berufsfeld Journalismus und Angebote der Aus- und Weiterbildung.
Bild: FES/Thomas Glöß
Der Mitteldeutsche Mediendialog beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Herausforderungen für Journalismus, Medien und öffentlichen Diskurs. In der 24. Ausgabe widmete sich die Veranstaltung angesichts der zunehmenden Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk der Frage, welche wichtige Rolle der ÖRR in einer konfliktbelasteten Gesellschaft spielt und welchen gesellschaftlichen Beitrag er leistet.
Bild: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Chris Walker / Chicago Tribune
Grenzen überwinden, Chancen gestalten – KI und Automatisierung werden den Nachrichtenjournalismus verändern. Damit die positiven Entwicklungen überwiegen, müssen Politik und Redaktionen einige Dinge beachten. Diese Aspekte beleuchtet der FES Impuls „KI im journalistischen Newsroom“
Bild: Markus Spikse on Unsplash
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) gerät zunehmend unter Druck. Was bedeutet das für seine Rolle in der Demokratie? Vor welchen Herausforderungen steht der ÖRR? Die Länderberichte geben einen Überblick über den Stand des ÖRR und über Lösungsansätze in verschiedenen europäischen Ländern.